Mallorca – ein Tag auf der Bodega Mandia Vell.

Unser Mallorca-Urlaub stand wieder einmal bevor. Als ehemaliger Sommelier und Fan von gutem Wein schaue ich ab und zu, wo man auf der Insel noch “Perlen” an Weingütern findet, bei denen man nicht von Massenwein sprechen kann. Ich entdeckte die Bodega Mandia Vell.

Mandia Vell wurde das erste Mal 1263 urkundlich erwähnt, seine Geschichte reicht zurück bis in die Römerzeit. König Jaime I. von Aragon schenkte die Finca 1263 seinem Soldaten Pere von Mandia für die Befreiung durch die Araber.

Mich reizte, etwas mehr über den Weinbau mit französischen Rebsorten (Sauvignon Blanc, Chardonnay, Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah), die Wahl genau dieser Flaschenart (Steingutflasche) und natürlich über den Wein herauszufinden. Weinanbau auf Mandia Vell erfolgt biologisch, mit Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Autochthone (also einheimische Rebsorten wie z.B. Prensal Blanc) findet man im Vergleich zu anderen Inselweingütern bei Mandia Vell nicht. Thomas Wambsganss, der Pächter (ein gebürtiger Pfälzer), empfing uns an einem warmen Nachmittag zusammen mit seinen Hunden Greta und Schorsch. Nach ausgiebigen Fassproben mit Erläuterungen zu Geschichte, Arbeit im Weinberg und Keller und einem kleinen Rundgang durch die Gebäude, gingen wir noch über einen Teil der Weinberge. Thomas erzählte uns dabei über seine spannenden Pläne und Visionen für die Zukunft des Weinguts. 

Übrigens, wenn ihr Mandia Vell besuchen möchtet: Besichtigungen der Bodega sind nach Vereinbarung möglich, für Gruppen von mindestens 10 Personen. Sie umfassen die Besichtigung des Weinguts und -kellers, eine Weinprobe und Snacks (u.a. hausgemachte Sobrassada-yumyum).

Ich möchte mich mit Bildern noch einmal für die Einladung bedanken. Schaut gern auf Thomas Seite vorbei. Ihr findet das Weingut auch auf den sozialen Medien (Facebook, Instagram) oder unter http://www.mandia-vell.com/index.html